Vorausetzungen und Methoden

Um diese Ziele zu erreichen, muss soziales Lernen im Zentrum der Jugendfeuerwehrarbeit stehen. Die Jugendfeuerwehrarbeit muss sich angemessener Methoden bedienen und folgende Voraussetzungen gewährleisten:

* Die Jugendlichen müssen die Möglichkeit haben,
ihre Gruppenarbeit weitgehend selbst zu bestimmen.

Dazu sind:

- Arbeitsmöglichkeiten unter wandlungsfähigen und gleichberechtigten Verhältnissen zu gewährleisten;

- praxisorientiertes und gemeinschaftliches Lernen zu ermöglichen; ein gefühlsmäßiger wie geistiger Rückhalt innerhalb einer kameradschaftlichen und solidarischen Gruppe zu schaffen;

- eine theoretische und praktische, an den Mitgliederinteressen orientierte Gruppenarbeit zu betreiben, die zur Erkenntnis der eigenen Lage verhilft.

* Diese Voraussetzungen sind nur gewährleistet, wenn:

- in der Gruppenarbeit ein demokratischer Führungsstil praktiziert wird;

- im Gegensatz zum autoritären fällt der demokratische Jugendwart möglichst keine Entscheidungen

über wichtige Dinge für die Gruppe allein;

- der demokratische Jugendwart gibt Raum für Gruppendiskussionen und Entscheidung. Er wirkt u.a. durch eigene Vorschläge beim Finden der besten Lösung mit;

- der demokratische Jugendwart überlässt der Gruppe nicht nur die Entscheidung was getan wird, sondern auch, wer etwas tun soll;

- feuerwehrtechnische Ausbildung den informierten, mitdenkenden und mitverantwortlichen Feuerwehrmann zum Ziel hat;

- in der Gruppenarbeit Methoden eingestezt werden, die Jugendliche selbst aktiv werden lassen: z.B. Entscheidungsspiele, Gruppendiskussionen, und vieles andere mehr.