Der Dienstaufbau

[praxisunterricht]In den Wintermonaten werden wegen des Wetters einige Theoriestunden abgehalten. Diese sind notwendig, um den Jugendlichen das nötige Fachwissen zur Praxis zu vermitteln und für diverse Wettbewerbe. Unterrichtet wird entweder mit einem Beamer oder der Tafel, oft auch an den Feuerwehrgeräten selbst. Wichtige Aspekte der Theorie sind die Unfallverhütungsvorschriften (UVV), die Knotenlehre sowie Fahrzeugkunde und grundsätzliches Fachwissen im Feuerlöschbereich. Im Winter finden auch die Bastel- und Spieleabende, sowie der Jahresabschluss statt.

In den Sommermonaten ist der Dienst meistens praxisbezogen. Das heißt, das Fachwissen wird nun bei Übungen in unterschiedlichen Situationen [theorieunterricht]angewendet. Das Üben am und mit dem Fahrzeug ist ein sehr wichtiger Bestandteil des Dienstes, weil die Jugendlichen so am besten die Nähe zur Feuerwehrtechnik erkennen. Das Anwenden der richtigen Einsatztaktik und die Verlässlichkeit der Kameraden sind besonders wichtig. Hier wird die Kameradschaft der Gruppe im Ernstfall geübt. Ein anderer Aspekt ist das Üben der Ersten Hilfe. Einweisungen in die wichtigsten Stellungen und Griffe der Unfallhilfe werden fast bei jedem Dienst neu geübt. Auch das Sichern der Einsatzstelle (Eigensicherung) und die Verkehrssicherung sind nützliche Übungen. Je nach Terminen werden beim Dienst auch mal Sport oder Wettkampfübungen gemacht.